06.10.2016 in Nachruf

In Gedenken an Shimon Peres

 

Sigmar Gabriel, 28. September 2016

Wir trauern um Shimon Peres, einen der großen und herausragenden Politiker und Staatsmänner unserer Zeit. Er war ein Brückenbauer und Friedensstifter. Wie kaum ein anderer hat er das politische Gesicht Israels geprägt. Als Ministerpräsident, Außenminister und zuletzt auch als Staatspräsident übernahm er Verantwortung für das Land. Dabei galt sein politisches Wirken nicht nur dem Wohle und der Sicherheit Israels. Für ihn gab es nie einen Zweifel, dass ein gerechter Ausgleich und ein friedliches Zusammenleben mit den Palästinensern und den arabischen Nachbarn Voraussetzung für das Wohl aller Menschen in der Region ist. Mit dem Osloer Friedensprozess wurde 1994 ein Durchbruch erzielt: Für die Vereinbarungen, die den Weg zu einer Zwei-Staaten-Lösung und für ein friedliches Miteinander zwischen Israelis und Palästinenser ebnen sollten, wurden Shimon Peres wie auch Jitzchak Rabin und Jassir Arafat mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Auch in politisch schwierigen Zeiten hat Peres das Erbe des Osloer Friedensprozesses verteidigt. Mit dem Peres Center for Peace warb er gerade auch bei jungen Menschen für Frieden im Nahen Osten.

10.11.2015 in Nachruf

Wir trauern um Helmut Schmidt

 

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands trauert um Helmut Schmidt. Sie weiß sich in ihrer Trauer einig mit vielen Menschen, die den Verstorbenen schätzen, bewundern und verehren.

Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt. Er lebte für die Politik und die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht.

Er hat sich immer dagegen gesträubt, ein Vorbild zu sein. In diesen Stunden des Abschieds wird uns allen jedoch sehr bewusst, wie viel wir ihm zu verdanken haben und was nachfolgende Generationen von ihm lernen können: Wille zur Übernahme politischer Verantwortung, Engagement für das öffentliche Wohl, wo nötig, unbeugsame Haltung auch wider den Zeitgeist, Unbeirrbarkeit in der Umsetzung von politischen Zielen. Leidenschaft in der Sache, aber Augenmaß und Gelassenheit im Handeln, Treue zu den als vernünftig erkannten ethischen Prinzipien und zum eigenen Gewissen.

15.09.2015 in Nachruf

SPD Ostfildern trauert um Dorothee Wetzel

 

Mit großer Bestürzung haben der Ortsverein und die Fraktion der SPD Ostfildern vom plötzlichen Tod unserer Dorothee Wetzel erfahren. Als langjähriges Mitglied hat sie nicht nur im Ortsverein ihre Ideen und Ideale eingebracht, sondern sich auch wiederholt für den Gemeinderat zur Verfügung gestellt. Sie hat die Arbeit dort genauso wie in der Fraktion mit ihrer Fachkenntnis, ihrem breiten Wissen und ihrem Interesse am Wohl ihrer Stadt und der Gesellschaft bereichert. Wir sind sehr traurig über den Verlust und werden Dorothee ein ehrendes Andenken bewahren.

04.06.2013 in Nachruf

SPD im Kreis Esslingen zollt Sieghard Bender Respekt

 

Die SPD im Kreis Esslingen ist bestürzt und traurig über den plötzlichen Tod von Sieghard Bender, des 1. Bevollmächtigten der IG Metall im Bezirk Esslingen. Sie zollt seinem Einsatz für die Rechte und Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer größten Respekt. „Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und allen, die ihm nahe standen, auch den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltungsstelle der IG Metall Esslingen“, so der SPD-Kreisvorsitzende Michael Wechsler.

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12.01.2021 07:53 100 Millionen Euro für berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
Mit dem zweiten Nachtragshaushalt 2020 hat der Bundestag den Corona-Teilhabe-Fonds bereitgestellt. Darin werden mit 100 Millionen Euro Inklusionsunternehmen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen unterstützt, die durch die Corona-Pandemie einen finanziellen Schaden erlitten haben. „Der Corona-Teilhabe-Fonds schließt eine Lücke in den Pandemiehilfen für Unternehmen. Denn auch rund 900 Inklusionsunternehmen, gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen der

12.01.2021 07:48 Der Sozialstaat sollte das Leben nicht zusätzlich erschweren
Künftig sollten in den ersten zwei Jahren des Bezugs von Grundsicherung erhebliches Vermögen und die Angemessenheit der Wohnung nicht überprüft werden. „Auch in der Krise müssen wir an Morgen denken – und das tut Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit der geplanten Reform. Hohe Mieten, ein umkämpfter Wohnungsmarkt und die Schwierigkeit einen neuen Job zu finden – das

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