Argyri Paraschaki als Kandidatin der SPD für die Bundestagswahl im Wahlkreis Esslingen nominiert

Veröffentlicht am 25.04.2021 in Allgemein

Die SPD-Mitglieder im Bundestagswahlkreis Esslingen haben am 23.04.2021 mit überwältigender Mehrheit Argyri Paraschaki nominiert. „Ich gratuliere Argyri Paraschaki zur Nominierung im Wahlkreis Esslingen für die Bundestagswahl im September. Ich freue mich über das überwältigende Ergebnis und nun auf einen engagierten Wahlkampf“, teilt der Kreisvorsitzende der SPD Michael Beck mit.

Die 43-jährige Esslingerin Paraschaki arbeitet als Geschäftsführerin des Landesverbandes der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg (kurz LAKA BW) und ist ehrenamtlich Mitglied im SWR Rundfunkrat und Vorsitzende des Fachrates Migration und Integration der Stadt Esslingen.

Als Tochter griechischer Einwanderer kam sie im Kindesalter nach Deutschland. Bevor sie die Geschäftsführung des LAKA BW übernommen hat, war die studierte Wirtschaftsfachwirtin Projektleiterin bei einem Automobilzulieferer. Bereits davor hat sie sich schon als Betriebsrätin für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt.

Argyri Paraschaki: „Ich freue mich über die große Mehrheit bei der Nominierung, das ist ein guter Start in den Wahlkampf und gibt uns Rückenwind.

Die Corona-Pandemie verstärkt die bereits bestehenden sozialen Ungleichheiten. Wir erleben: Soziale Gerechtigkeit braucht einen verlässlichen, handlungsfähigen und sozialen Staat. Dabei geht es nicht nur um materielle Fragen, sondern um Chancengleichheit bei Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Ich will als Sozialdemokratin, dass wir nicht nur gute Krisenmanager sind, sondern soziale Ungleichheit an der Wurzel packen.

Nur wer sich engagiert, kann Gesellschaft mitgestalten. Durch meinen Job habe ich viel mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zu tun. Daher weiß ich: Für Menschen mit niedrigem Einkommen und niedrigem Bildungsabschluss ist es ungleich schwerer, Politik mitzugestalten und sich bürgerschaftlich zu engagieren. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass alle hier lebende Menschen sich an der Gestaltung unserer Gesellschaft beteiligen können. Nur so können wir die Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden. Dafür stehe ich persönlich und dafür möchte ich mich tatkräftig einsetzen und deshalb will ich für die SPD in den Bundestag!“

Argyri Paraschaki hat sich bei der Nominierung klar gegen den Kreisvorsitzenden der Jusos Daniel Krusic durchgesetzt.

 

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