Roth startet Bundeswettbewerb zum klimagerechten Umbau bestehender Wohnungen

Veröffentlicht am 11.12.2007 in Bundespolitik

Bundeswettbewerb "Zukunft planen - kostengünstiges, klimagerechtes
Bauen und Wohnen im Bestand"

"Die Wohnung der Zukunft ist energieeffizient, den individuellen Bedürfnissen angepasst und trägt zur Lebensqualität eines Quartiers bei", sagte Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung heute anlässlich der Auslobung des Bundeswettbewerbs "Zukunft planen - kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand".

Mit dem Bundeswettbewerb werden vorbildliche innovative und bezahlbare Planungsideen für die qualitative und energetische Verbesserung bestehender Wohnungen ausgezeichnet. Dabei sollen vor allem die Wohnansprüche insbesondere von älteren Menschen und Familien berücksichtigt werden, so Roth. Der Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt: Zunächst können geeignete Gebäude vorgeschlagen werden, für die in einer zweiten Stufe ein Ideenwettbewerb durchgeführt wird.

Die Preisverleihung soll im Frühjahr 2009 stattfinden. Die Ergebnisse
werden in einer Dokumentation veröffentlicht und in einer
Wanderausstellung präsentiert. Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen und Architekten. Arbeitsgemeinschaften mit anderen Fachleuten sowie Bauherren, Investoren und Nutzern sind ausdrücklich erwünscht.

"Ziel des Wettbewerbs ist es, praktikable und bezahlbare Entwürfe für die Aufwertung bestehender Gebäude zu erhalten. Er soll zeigen, dass bestehende Gebäude auf attraktive und kostengünstige Weise klimagerecht und energieeffizient gemacht werden können", so Roth.

"Der demografische Wandel und die damit einhergehenden veränderten Wohnbedürfnisse, der Trend zurück in die Innenstadt sowie die Energie- und Klimaziele erfordern innovative und zukunftsfähige Lösungen im Wohnungsbau. Auch hier steht die Anpassung bestehender Gebäude im Mittelpunkt. Die Ziele der nachhaltigen Stadtentwicklung, des Klimaschutzes und der Baukultur können nur erreicht werden, wenn für den Baubestand gute Lösungen gefunden werden."

Es bestehe immer noch erheblicher Informationsbedarf, was die
Möglichkeiten und Kosten der Anpassung und Verbesserung bestehender
Gebäude an neue Bedürfnisse und Standards angeht, so Roth. Diese
Informationen möchte die Initiative "Kostengünstig qualitätsbewusst
Bauen" des Bundes geben.

"Mit ihren 26 Partnerverbänden und ihrem umfangreichen kostenfreien Informationsangebot leistet die Initiative wichtige Aufklärungsarbeit. Verbraucher, Mieter, Bauherren und solche, die es werden wollen, erfahren hier, was sie wissen müssen", würdigte die Staatssekretärin.

Der Wettbewerb sei ein weiterer wertvoller Baustein dieser Initiative.

Einzelheiten zum Bundeswettbewerb unter http://www.bbr.bund.de/ oder der Bundesinitiative "Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" unter
http://www.kompetenzzentrum-iemb.de.

Quelle: Büro Karin Roth, MdB, vom 11.12.2007

 

Die nächsten Termine

Alle Termine öffnen.

15.06.2020, 18:00 Uhr - 20:30 Uhr Pizza&Politik mit Landtagsabgeordneten Anne Kenner

17.06.2020, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr Kreisvorstandssitzung

14.07.2020, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr Kreisvorstandssitzung

Newsticker

29.05.2020 16:37 Schluss mit Werbung für Zigaretten: Gesundheitsschutz muss Vorrang vor Wirtschaftsinteressen haben
Am Freitag wurde im Bundestag in 1. Lesung ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung debattiert. Für den SPD-Fraktionsvizen Matthias Miersch gilt: Gesundheitsschutz vor Wirtschaftsinteressen! „Werbung für Zigaretten gehört bald der Vergangenheit an – das ist gut und richtig so. Ich bin froh, dass wir endlich ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung in den Bundestag einbringen. Dafür hat

25.05.2020 10:19 Keine Toleranz für Ausbeutung
Interview mit Rolf Mützenich für RND SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich fordert im Interview mit dem RND, Missbrauch von Leih- und Werkverträgen überall zu verbieten. Es dürfe keine Toleranz für Ausbeutung geben. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

22.05.2020 06:10 Kommunaler Solidarpakt
Das öffentliche Leben findet dort statt, wo man zu Hause ist: in den Städten und Gemeinden. Mit guten Schulen und Kitas. Im Sportverein, dem Schwimmbad, der Bibliothek. Mit einem guten Angebot von Bussen und Bahnen – und von sozialen Einrichtungen. Die meisten öffentlichen Investitionen kommen aus den Kommunen. Wenn sie ausbleiben, sinkt ein Stück weit

Ein Service von websozis.info