EnBW: SPD will bei Regierungsbeteiligung aus Atomkartell aussteigen

Veröffentlicht am 15.12.2010 in Landespolitik

Nils Schmid: "Mit der jetzigen Landesregierung ist die EnBW treibende Kraft des Atomlobbyismus, mit uns wird sie treibende Kraft der Energiewende"

Der SPD- Landesvorstand hat beschlossen, dass im Falle einer Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten die EnBW aus dem Atomkartell der vier großen deutschen Energieunternehmen aussteigen soll.

"Nach einem Regierungswechsel werden wir die EnBW dazu nutzen, Baden- Württemberg zum Vorreiterland bei erneuerbaren Energien zu machen", so der SPD- Landesvorsitzende Nils Schmid am Wochenende. "Mit der jetzigen Landesregierung ist die EnBW treibende Kraft des Atomlobbyismus, mit uns wird sie treibende Kraft der Energiewende."

Der SPD- Landesvorsitzende sagte, es gebe jetzt eine historische Chance, dass aus der Atom- EnBW ein vorbildlicher Energieversorger bei der Förderung regenerativer Energien werden könne. Außerdem werde eine neue Landesregierung dafür sorgen, dass die EnBW ein verlässlicher Partner für die Stadtwerke des Landes wird.

"Wir wollen, dass die EnBW die Stromnetze der Zukunft entwickelt, um den Umstieg auf erneuerbare Energien voranzutreiben", so Schmid. "Hier gibt es viel zu tun."

 

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